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Floral Street: Wenn ein Duft aus London eine Geschichte erzählt

Von einer an Van Gogh angelehnten Blüte bis zur Bridgerton-Kollaboration mit Netflix: Floral Street macht aus Duft eine Erzählung – vegan, ohne Tierversuche und unverkennbar Londoner.

Eine Reihe von Floral-Street-Flakons und Mini-Duftsprays neben einem festen Duftstick, arrangiert auf einer schlichten Fläche, um die recycelbare Verpackung zu zeigen.
Foto: Floral Street

Eine Strasse kann ein Ort sein oder eine Geisteshaltung. Floral Street entscheidet sich für beides: ein Name, der eine ganz bestimmte Ecke Londons heraufbeschwört, und zugleich ein Versprechen darüber, was die Marke in ihre Flakons füllt – und was nicht. Gegründet von Michelle Feeney, die jahrelang leitende Funktionen bei Estée Lauder Companies, MAC Cosmetics und St Tropez innehatte, bevor sie ihr eigenes Haus gründete, beruht Floral Street auf einer einfachen Überzeugung: Ein Duft kann modern und vegan sein und trotzdem eine richtige Geschichte erzählen. Diese Überzeugung zieht sich durch alles, von den Namen der Düfte bis zur Wahl der Verpackung.

Ein Londoner Anfang

Die Präsentation von Floral Street lässt keinen Zweifel an den Wurzeln der Marke: Es handelt sich um ein britisches Unternehmen, inspiriert von London, gegründet von jemandem, der bereits eine ganze Karriere lang mitgeprägt hatte, wie die Beautybranche über Marken denkt. Michelle Feeneys Erfahrung bei drei grossen Namen der Kosmetik- und Hautpflegebranche gab ihr einen genauen Einblick, wie Duftmarken aufgebaut und vermarktet werden – und offenbar auch eine klare Vorstellung davon, was sie anders machen wollte. Floral Street versteht Nachhaltigkeit und ethische Verantwortung nicht als Zusatz, sondern als Ausgangspunkt: vegane Formulierungen und recycelbare Verpackungen gehören von Anfang an zur Marke, statt nachträglich angehängt zu werden.

Eine Reihe von Floral-Street-Flakons und Mini-Duftsprays neben einem festen Duftstick, arrangiert auf einer schlichten Fläche, um die recycelbare Verpackung zu zeigen. – Ansicht 2
Foto: Floral Street

Was das Haus herstellt

Das Sortiment von Floral Street dreht sich um Duft in mehr als einer Form. Da sind die Duftsprays, unter anderem in Mini-Formaten erhältlich, mit Düften wie Enchanted Masquerade und Ylang Ylang Espresso – Namen, die auf die Vorliebe der Marke für Atmosphäre und Kontrast hindeuten und Theatralisches mit Alltäglichem verbinden. Daneben stehen feste Düfte wie der Duftstick Arizona Bloom, ein Format, das eher für unterwegs als für den Schminktisch gedacht ist. Das Haus hat sich zudem der parfümierten Körperpflege zugewandt, mit einer Handcreme unter den jüngsten Neuheiten, und erweitert damit die Idee des Duftes über den klassischen Flakon hinaus hin zu Produkten für den täglichen, praktischen Gebrauch. Zusammengenommen deuten diese Bausteine auf eine Marke hin, die Duft als etwas versteht, das man den ganzen Tag über trägt – nicht nur als einzelnen Sprühstoss vor dem Ausgehen.

Eine Reihe von Floral-Street-Flakons und Mini-Duftsprays neben einem festen Duftstick, arrangiert auf einer schlichten Fläche, um die recycelbare Verpackung zu zeigen. – Ansicht 3
Foto: Floral Street

Inhaltsstoffe, Verpackung und was das in der Praxis bedeutet

Floral Street äussert sich konstant und wiederholt zur eigenen Produktion: Die Marke beschreibt sich selbst als vegan und ohne Tierversuche, und dies gelte immer, nicht nur für ausgewählte Linien. Sie spricht zudem von langlebigen, nachhaltig bezogenen Inhaltsstoffen und recycelbaren Verpackungen als feste Grundsätze, nicht als saisonale Behauptungen. Ein aktuelles Produkt, die Grapefruit Bloom Hand Cream, wird von der Marke mit einem Anteil von 94 % natürlichen Inhaltsstoffen beschrieben – eine konkrete Zahl, die dem Begriff «nachhaltige Inhaltsstoffe» bei einem bestimmten Produkt eine greifbare Form gibt, statt nur eine allgemeine Aussage zu bleiben. Für alle, die sich für einen Duft oder eine Handcreme entscheiden, bedeutet dies ein klares Versprechen: keine tierischen Inhaltsstoffe, keine Tierversuche und eine Verpackung, die zum Recycling gedacht ist, statt achtlos entsorgt zu werden.

Eine Reihe von Floral-Street-Flakons und Mini-Duftsprays neben einem festen Duftstick, arrangiert auf einer schlichten Fläche, um die recycelbare Verpackung zu zeigen. – Ansicht 4
Foto: Floral Street

Wofür die Marke steht

Floral Street baut seine Identität auf einer kleinen Anzahl wiederholter Aussagen auf, die allesamt der Marke selbst zugeschrieben werden und nicht einer externen Prüfstelle. Sie sagt, sie sei vegan und ohne Tierversuche, immer. Sie sagt, ihre Inhaltsstoffe seien langlebig und verantwortungsvoll bezogen. Sie sagt, ihre Verpackung sei recycelbar. Und sie sagt, ihre Inspiration schöpfe direkt aus London – nicht als vage Anspielung auf britisches Flair, sondern als konkreter kreativer Bezugspunkt dafür, wie ihre Düfte konzipiert und benannt werden. Zusammengenommen zeichnen diese Aussagen das Bild einer Marke, die an ihrer Konsistenz gemessen werden möchte: dieselbe ethische Grundlinie bei jedem Flakon, jedem Spray, jedem festen Stick, statt einer nachhaltigen Kapselkollektion neben einem konventionellen Hauptsortiment.

Aktuell

Die jüngsten Aktivitäten von Floral Street zeigen eine Marke, die stetig statt sporadisch lanciert. Ende September erschienen zwei Mini-Duftsprays, Enchanted Masquerade und Ylang Ylang Espresso, die bestehenden Düften ein kleineres, handlicheres Format geben. Wenige Tage zuvor lancierte die Marke den Duftstick Arizona Bloom, einen festen Duft, der eher in die Tasche passt als ins Regal. Anfang des Monats kam die Grapefruit Bloom Hand Cream mit dem angegebenen Anteil von 94 % natürlichen Inhaltsstoffen – ein Hinweis darauf, dass sich das Duftverständnis von Floral Street mittlerweile auch auf Hand- und Körperpflege erstreckt, nicht nur auf den klassischen Sprühflakon. Die Marke hat ihr Profil zudem durch Kollaborationen geschärft, die über die eigentliche Parfümerie hinausreichen: eine exklusive Partnerschaft mit Netflix rund um Bridgerton sowie eine weitere mit dem Van-Gogh-Museum – beide zeigen ein Haus, das sich ebenso bei Film wie bei bildender Kunst Atmosphäre ausleiht, um sie anschliessend in Duft zu übersetzen.

Warum wir sie mögen

Uns gefällt, dass Floral Street jede Lancierung als kleines Stück Erzählung behandelt, ob sie sich nun bei einem Netflix-Drama oder beim berühmtesten Maler eines Museums bedient. Das Versprechen «vegan und ohne Tierversuche» wird klar formuliert und oft genug wiederholt, um sich wie eine echte Hausregel anzufühlen und nicht wie ein Werbesatz.

Genau die Art von Marke, der wir gerne eines Tages auf O!deal begegnen würden.

Entdeckt bei Floral Street

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