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LOONAWELL: das Zürcher Hundefutter, das nach den Regeln einer Wissenschaftlerin entsteht

Gegründet in Zürich von einer ehemaligen Forscherin mit Harvard-Bezug, stellt LOONAWELL biologisches Hundefutter und Leckerlis in Lebensmittelqualität her – mit einem ungewöhnlich wissenschaftlichen Blick auf den Napfinhalt.

Eine Flat-Lay-Aufnahme von LOONAWELL-Hundefutterbeuteln, Leckerli-Tuben und einem Nahrungsergänzungsglas, arrangiert wie in den Produktfotos der Marke.
Foto: LOONAWELL

Eine Forscherin, die einst am Dana-Farber Cancer Institute und an der Harvard Medical School tätig war, landet normalerweise nicht bei der Entwicklung von Hundefutter. Und doch ist genau das der Weg, der zu LOONAWELL geführt hat, eine Zürcher Marke, die 2020 gegründet wurde, um dieselbe Sorgfalt, die in der Humanmedizin gilt, in die weit weniger regulierte Welt der Tiernahrung zu bringen. Das Ergebnis ist ein kleines, aber ambitioniertes Sortiment an biologischen Mahlzeiten, Leckerlis und Nahrungsergänzungsmitteln in Lebensmittelqualität, alle in der Schweiz hergestellt. Es ist eine Marke, die über Rückverfolgbarkeit und Standards spricht wie ein Labor – angewendet auf etwas so Alltägliches wie das Abendessen eines Hundes.

Vom Labor in den Napf

Die Entstehungsgeschichte von LOONAWELL beginnt nicht mit einer Hundezucht oder einem Familienrezept, sondern mit dem Frust einer Wissenschaftlerin. Die Gründerin besitzt einen Doktortitel in Biomedizin und arbeitete einen Teil ihrer Karriere als Forscherin am Dana-Farber Cancer Institute, das der Harvard Medical School angegliedert ist. Dieser Hintergrund ist ungewöhnlich für eine Branche, die eher auf Tradition oder Marketing als auf Labormethodik aufbaut. Die Marke wurde 2020 in Zürich gegründet, und ihr erklärtes Ziel ist, in den eigenen Worten der Gründerin, nichts Geringeres, als die vertrauenswürdigste Tiernahrungsmarke der Welt zu werden. Das ist eine kühne Ansage für ein junges Schweizer Unternehmen, doch sie erklärt den Ton von allem, was LOONAWELL seither getan hat: methodisch, auf Zutaten fixiert und ungewöhnlich offensiv, wenn es um Beweise statt Versprechen geht.

Eine Flat-Lay-Aufnahme von LOONAWELL-Hundefutterbeuteln, Leckerli-Tuben und einem Nahrungsergänzungsglas, arrangiert wie in den Produktfotos der Marke. – Ansicht 2
Foto: LOONAWELL

Was das Sortiment umfasst

Das LOONAWELL-Sortiment deckt die drei Bereiche ab, an die die meisten Hundehalterinnen und -halter denken: vollwertige Mahlzeiten, Leckerlis und Nahrungsergänzungsmittel. Die Mahlzeiten werden als vollständiges, biologisches Futter in Lebensmittelqualität positioniert – die Zutaten werden als von einer Qualität beschrieben, die eher mit dem vergleichbar ist, was auf einem menschlichen Teller landen könnte, als mit dem, was in einem industriellen Tiernahrungsbottich verarbeitet wird. Daneben stehen Leckerlis, darunter Pastete-Produkte, die kürzlich in ein handlicheres Format umgepackt wurden. Bei den Nahrungsergänzungsmitteln hat die Marke ihr Sortiment um gezielte Unterstützungsprodukte erweitert, zuletzt mit einer Formel für die Gelenkgesundheit. Saisonale und limitierte Editionen, etwa geschenkartige Leckerli-Boxen, runden das Angebot für Halterinnen und Halter ab, die etwas Anlassbezogenes suchen. Insgesamt liest sich das Sortiment weniger wie eine gewöhnliche Tiernahrungslinie und mehr wie eine durchdachte Reihe von Antworten auf verschiedene alltägliche Bedürfnisse: tägliche Ernährung, Belohnung und langfristiges Wohlbefinden.

Eine Flat-Lay-Aufnahme von LOONAWELL-Hundefutterbeuteln, Leckerli-Tuben und einem Nahrungsergänzungsglas, arrangiert wie in den Produktfotos der Marke. – Ansicht 3
Foto: LOONAWELL

Der Unterschied durch Schweizer Herkunft

Alles, was LOONAWELL verkauft, wird in Zürich hergestellt, und die Marke trägt das Zertifikat Certified Organic – eine Auszeichnung, die nicht bloss dekorativ ist, sondern an klar definierte Standards für Herkunft und Verarbeitung der Zutaten geknüpft ist. Laut der Marke sind die verwendeten Zutaten von höchster Qualität, mindestens gleichwertig, wenn nicht sogar besser als solche, die für den menschlichen Verzehr bestimmt sind. Das ist ein bedeutsamer Unterschied in einer Branche, in der Nebenprodukte und minderwertige Rohstoffe eher die Regel als die Ausnahme sind. LOONAWELL gibt zudem an, dass der Grossteil seiner Zutaten aus biologischem Schweizer Anbau stammt, was die Lieferketten verkürzt und die Beschaffung nah am Ort der eigentlichen Herstellung hält. Für Halterinnen und Halter, die den Napf füllen, bedeutet das eine einfache Frage, die klar beantwortet wird: Woher stammt das, und nach welchem Standard? Erwähnenswert ist auch der Anspruch der Marke, als einziges Tiernahrungsunternehmen weltweit ein Label des Swiss Vitamin Institute erhalten zu haben – eine Auszeichnung, die LOONAWELL sich selbst zuschreibt und die unterstreicht, wie zentral Ernährungswissenschaft für die Identität der Marke ist.

Eine Flat-Lay-Aufnahme von LOONAWELL-Hundefutterbeuteln, Leckerli-Tuben und einem Nahrungsergänzungsglas, arrangiert wie in den Produktfotos der Marke. – Ansicht 4
Foto: LOONAWELL

Wofür die Marke steht

LOONAWELL positioniert sich ebenso über Transparenz wie über Geschmack. Über die Zutatenqualität hinaus sagt die Marke, sie wolle neue globale Standards für die Tiernahrungsbranche setzen, insbesondere durch Blockchain-Technologie, die eine vollständige Rückverfolgbarkeit von der Zutat bis zum Napf ermöglichen soll. Ob sich dieser Anspruch vollständig verwirklichen lässt oder nicht, zeigt er doch eine Marke, die Verantwortlichkeit strukturell denkt und nicht nur über Verpackungstexte. Die ökologische Seite des Unternehmens ist unmittelbarer greifbar: Für jede Bestellung pflanzt LOONAWELL einen Baum, in Zusammenarbeit mit der Wiederaufforstungsorganisation One Tree Planted. Es ist eine bescheidene, konkrete Geste pro Bestellung statt eines grossen Umweltversprechens, und es passt gut zur breiteren Positionierung der Marke als Unternehmen, das die wenig glamourösen Aspekte des Tiernahrungsgeschäfts – von der Beschaffung über die Verpackung bis zur Entsorgung – sauber angehen will.

Aktuell

LOONAWELL hat in den vergangenen Jahren einen stetigen Rhythmus an Neuheiten gehalten. Im April 2025 veröffentlichte die Marke die erste Ausgabe des LOONAWELL Cookbook, gestaltet und gedruckt in der Schweiz – ein Projekt, das zeigt, dass sich das Unternehmen ebenso als Wissensvermittlerin zur Hundeernährung versteht wie als Herstellerin. Zwei Monate später, im Juni 2025, brachte es FlexiLoona auf den Markt, ein Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der Gelenkgesundheit bei Hunden, das im Mai 2026 einen FINAT Label Award für sein Etikettendesign gewann – eine Auszeichnung, die dem Produkt von der verleihenden Organisation zugeschrieben wird. Anfang 2026 folgte Merry Mix, eine saisonale Leckerli-Box rund um die Feiertage am Jahresende, und bis September 2026 hatte die Marke ein Discovery Pack eingeführt, das alle sechs Pastetensorten in einzelnen 60-g-Tuben vereint – ein Format, das erkennbar dafür konzipiert ist, Halterinnen und Haltern das gesamte Leckerli-Sortiment zum Ausprobieren zu ermöglichen, ohne sich gleich auf Packungen in voller Grösse festzulegen. Zusammengenommen zeigen diese Veröffentlichungen eine Marke, die sich in kurzen, überlegten Zyklen bewegt: ein Buch, ein Nahrungsergänzungsmittel, eine Saisonbox, ein Probierset, jeweils aufbauend auf dem Vorherigen, statt es zu ersetzen.

Für Leserinnen und Leser in der Schweiz

LOONAWELL ist in jeder für die Herkunft relevanten Hinsicht eine echte Schweizer Marke: 2020 in Zürich gegründet, in Zürich hergestellt, und aufgebaut auf Zutaten, die laut der Marke überwiegend aus biologischem Schweizer Anbau stammen. Für Hundehalterinnen und -halter in der Schweiz bedeutet das eine inländische Lieferkette statt einer, die mehrere Grenzen überquert, bevor sie den Napf erreicht.

Warum wir sie mögen

Uns gefällt, dass eine Marke, die aus der Krebsforschung entstanden ist, diese Sorgfalt in den Hundenapf statt in Laborberichte gelenkt hat. Das Versprechen, pro Bestellung einen Baum zu pflanzen, in Zusammenarbeit mit One Tree Planted, ist eine kleine, konkrete Geste statt eines Slogans, und das in der Schweiz gestaltete und gedruckte Cookbook zeigt eine Marke, die bereit ist, Ideen zu Papier zu bringen, nicht nur aufs Etikett.

Genau die Art von Marke, der wir gerne eines Tages auf O!deal begegnen würden.

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Veröffentlicht am 25.09.2026