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PawSwing Neo Plus: das Katzenpflegehaus, das nur durch Bewegung funktioniert

Kein Stecker, kein Motor: Der Neo Plus von PawSwing verspricht Fellpflege ganz ohne Zutun – angetrieben allein durch die Schritte der Katze durch sechs federgelagerte Bürsten.

Das Pflegehaus PawSwing Neo Plus von vorne, mit sichtbarem Bogeneingang und den innenliegenden Bürstenpaneelen, wie vom Hersteller präsentiert.
Foto: PawSwing

Was es ist

Der PawSwing Neo Plus ist ein Selbstbedienungs-Pflegehaus für Katzen, entwickelt von PawSwing, einem Unternehmen mit Sitz in Sheridan, Wyoming. Statt einer Bürste, die man selbst in der Hand hält und die die Katze bloss erduldet, ist der Neo Plus eine kleine Struktur, durch welche die Katze von sich aus hindurchgeht. Im Inneren kommt eine Reihe von Bürsten mit dem Fell in Kontakt, während sich das Tier bewegt – und übernimmt so die Arbeit, für die es sonst eine Bürste, einen Schoss und eine gehörige Portion Geduld braucht.

Die Referenz dieses Modells lautet MP-03-1U. PawSwing führt derzeit keine Varianten des Neo Plus – dies ist das Modell, wie es aktuell angeboten wird. Es richtet sich an Halterinnen und Halter, deren Katzen stark haaren, es nicht mögen, während des Bürstens festgehalten zu werden, oder schlicht mehr Zeit damit verbringen, der Bürste auszuweichen, als sich von ihr bürsten zu lassen.

Das O!deal-Team hat PawSwing an der IFA Berlin 2026 getroffen.

Das Pflegehaus PawSwing Neo Plus von vorne, mit sichtbarem Bogeneingang und den innenliegenden Bürstenpaneelen, wie vom Hersteller präsentiert. – Ansicht 2
Foto: PawSwing

Warum es das gibt

Eine Katze zu bürsten klingt einfach – bis man es mit einer Katze versucht, die andere Pläne hat. Die Antwort von PawSwing ist ein Pflegegerät, das nicht eingeschaltet, gehalten oder ausgerichtet werden muss. Die Marke beschreibt den Neo Plus als weltweit ersten nicht-elektrischen automatischen Katzenpfleger mit bionischem Design – eine Aussage, die ohne Einschränkung gemacht wird.

Gemäss PawSwing wird dieses Design bereits täglich von mehr als 50’000 Katzenhalterinnen und -haltern genutzt. Das Unternehmen positioniert das Produkt als Mittel, um die Fellpflege gänzlich reibungslos zu gestalten: kein Kabel, über das man stolpern könnte, kein Motorengeräusch, das eine nervöse Katze aufschrecken könnte, keine Sitzung, die geplant werden müsste. Die Katze pflegt sich selbst, indem sie einfach durch das Haus geht, wann immer sie will.

Das Pflegehaus PawSwing Neo Plus von vorne, mit sichtbarem Bogeneingang und den innenliegenden Bürstenpaneelen, wie vom Hersteller präsentiert. – Ansicht 3
Foto: PawSwing

Worauf es ankommt

Der Neo Plus misst 68 × 45 × 47 cm. Das ist ein regelrechtes Möbelstück, kein Spielzeug – er braucht eine Ecke im Zimmer, kein Regal. Für alle, die zur Miete wohnen oder mit begrenztem Bodenplatz auskommen müssen, ist dies die erste Zahl, die man mit dem verfügbaren Platz abgleichen sollte.

Mit 5 kg ist das Gerät leicht genug, um es ohne grossen Aufwand zwischen Zimmern zu verschieben oder neu zu platzieren – wichtig, wenn im Haushalt verschiedene Standorte ausprobiert werden sollen, bevor sich zeigt, welchen die Katze tatsächlich nutzt.

Das Gehäuse ist für eine Belastung von 16 kg ausgelegt. Diese Tragfähigkeit erlaubt es grösseren oder schwereren Katzen, sich an die Struktur zu lehnen oder hindurchzugehen, ohne dass sie nachgibt – ein Detail, das in Mehrkatzenhaushalten oder bei grösseren Rassen mehr ins Gewicht fällt.

Der Geräuschpegel beim Ein- und Austritt wird mit 40 bis 50 dB angegeben. Das ist ein leiser Bereich, eher vergleichbar mit einer Bibliothek als mit einem Staubsauger, was zum nicht-elektrischen Design passt: Es gibt keinen Motor, der summt, nur den mechanischen Kontakt zwischen Bürste und Fell, während die Katze hindurchgeht.

Das Gerät verfügt zudem über einen eingebauten Napf mit einem Fassungsvermögen von 450 ml, der Teil derselben Struktur ist. Das macht aus dem Neo Plus mehr als nur einen Pflegepunkt – er dient gleichzeitig als Futterstelle, was die Nutzung über den Tag verändert und nicht nur auf die Pflegezeit beschränkt.

Bei der Konstruktion kommt ABS für das Frontpanel und das Rückpanel zum Einsatz, PET für das Hauptgehäuse. Diese Materialien tragen die tägliche Beanspruchung: Krallen, wiederholtes Ein- und Austreten sowie Reinigung. ABS ist bei Tierbedarf eine gängige Wahl für Langlebigkeit, und PET-Gehäuse lassen sich in der Regel einfacher abwischen als stoffbezogene Alternativen.

Das Pflegehaus PawSwing Neo Plus von vorne, mit sichtbarem Bogeneingang und den innenliegenden Bürstenpaneelen, wie vom Hersteller präsentiert. – Ansicht 4
Foto: PawSwing

Im Alltag

Es gibt weder Verkabelung noch einen Ladevorgang. PawSwing gibt an, dass der Neo Plus rein durch die Bewegung der Katze funktioniert, wobei die Bürstwirkung ausgelöst wird, sobald das Tier ein- und austritt. Die Marke stellt dies ebenso als Sicherheitsaspekt wie als praktischen Vorteil dar: Ohne durchfliessenden Strom gibt es nichts, was kurzschliessen, überhitzen oder von einer neugierigen Katze ausgesteckt werden könnte.

Im Inneren beschreibt PawSwing sechs federgelagerte Bürsten, die so angeordnet sind, dass sie in einem Zustand arbeiten, den die Marke als «Zero Gravity» bezeichnet, und den Körper der Katze beim Durchgang rundum, also über 360 Grad, erfassen.

Technische Angaben

Merkmal Wert
Produktreferenz MP-03-1U
Abmessungen (L × B × H) 68 × 45 × 47 cm
Gewicht 5 kg
Material Frontpanel ABS
Material Gehäuse PET
Material Rückpanel ABS
Tragfähigkeit Gehäuse 16 kg
Fassungsvermögen Napf 450 ml
Geräuschpegel bei Ein-/Austritt 40–50 dB

Was die Marke sagt

PawSwing beschreibt den Neo Plus als weltweit ersten nicht-elektrischen automatischen Katzenpfleger mit bionischem Design – eine Aussage, die sich auf die eigene Positionierung in der Kategorie bezieht und keine unabhängig überprüfte Premiere in der Branche darstellt.

Das Unternehmen gibt zudem an, dass das Produkt von mehr als 50’000 Katzenhalterinnen und -haltern genutzt wird – als Mass für die Verbreitung dargestellt, nicht als unabhängig geprüfte Zahl.

Bei den Materialien beschreibt PawSwing den Filz auf den Bürsten als widerstandsfähig, antibakteriell, waschbar und mit einer Haltbarkeit von bis zu zehn Jahren – auch dies eine eigene Einschätzung der Marke zur Langlebigkeit der Komponente.

PawSwing stellt das Fehlen von Strom als direkten Sicherheitsvorteil dar und erklärt, dass das Gerät, weil es allein durch die Bewegung der Katze funktioniert, das biete, was die Marke als vollständige Sicherheit im Umgang mit dem Tier bezeichnet.

Schliesslich schreibt die Marke die eigentliche Pflegewirkung sechs federgelagerten Bürsten zu, die im sogenannten Zero-Gravity-Modus arbeiten und das Fell der Katze beim Durchgang über die vollen 360 Grad ihres Körpers pflegen sollen.

Warum es uns aufgefallen ist

Uns hat die Idee eines Pflegegeräts überzeugt, das nichts braucht, was eingesteckt werden müsste – nur eine Katze, die in ihrem eigenen Tempo hindurchgeht. Der eingebaute Napf ist ein kleines, aber praktisches Detail, das aus einem Gegenstand zwei nützliche macht.

Genau die Art von Marke, der wir gerne eines Tages auf O!deal begegnen würden.

Eine Katze wird mit einem gebogenen, bionischen Kamm gepflegt, so wie es PawSwing in der eigenen Produktfotografie zeigt.
Die Marke hinter diesem ProduktPawSwing: die Katzenpflege-Marke, die um ein gerettetes Kätzchen entstandPawSwing begann mit einem Streunerkätzchen, das sich nicht bürsten liess. So wurde aus diesem Moment eine Marke, die auf Formgebung statt auf Kraft setzt.Zum Porträt von PawSwing →

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